Hunsrücker Platt

 

Splitter aus der Dorfgeschichte Hundheim

Keltenzeit

Römische Zeit

500 – 1599

1600 – 1699

1700 – 1799

1800 – 1899

1900 – 1999

2000 – heute

Quellen und Nachweise


Keltenzeit

Keltenzeit:
Es lässt sich vermuten, dass schon die Kelten Niederlassungen in der Umgebung von Hundheim hatten. Sicher nachweisbar sind keltische Hügelgräber östlich von Hundheim in einem Waldstück der Birkenstruht sowie das nördlich gelegene Gräberfeld Fuchshohl mit dem dort gefundenen
Wagengrab
.

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Römische Zeit

Römische Zeit:
Es ist nicht gewagt anzunehmen daß hier ein römischer Offizier wohnte, der auf dem
Goßberg
stationiert war. Der Goßberg war wahrscheinlich ein Knotenpunkt von über den Hunsrück laufenden
Römerstraßen.
Quelle: **** AK S. 8

Fundamente einer alten Römersiedlung am Goßberg ?
(Aufnahmen von Werner Franz im Juni 2019)

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500 - 1599

500 – 700:
Etwa seit dem Jahre 400 n. Chr. wird die Römerherrschaft im linksrheinischen Gebiet durch die vordringenden Franken endgültig beendet. Sie haben auch die Dörfer neu besiedelt, beziehungsweise erst gegründet. Hundheim hat die für die ersten fränkischen Siedlungen charakteristische Endung –heim. So kann man die Dorfgründung im Zeitraum zwischen 500 und 700 n. Chr. annehmen.

1310:
Erstmals erwähnt wurde Hundheim 1310 im Sponheimischen Gefälleregister der Grafschaft Sponheim.

1570:
In den Kirchenbüchern der evangelischen Gemeinde Bell erscheint der Dorfname bei einer ersten Taufeintragung vom 19. Februar 1570 als Honsheim. Später erscheint Hontam in den Kirchenbüchern. Der Name erklärt sich als Wohnstatt eines Hon oder Hun, eines Hundertschaftsführers. Bei den Franken wurden jeweils 100 Familien zu einer Honschaft als kleinster politischer Einheit zusammengefasst, und Hundheim ist offenbar der Mittelpunkt eines solchen Amtsbezirkes gewesen.

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1600 - 1699

1607:
28.Januar 1607. Ein Katholik namens Dietrich Sew (oder Seu) heiratet eine evangelische aus Hundheim namens Anna (Nachname unbekannt). Sew bedeutet Schweine- oder Kuhhirte.
Quelle: ** HHBl. Nr. 134 S. 162

1614:
Im Schützenregister von Kastellaun werden u.a. auch Hundheimer Bürger genannt, die an Schießübungen teilnehmen mußten.
Quelle: *** RHK 2016 S. 82

1629:
Am 30. Juli 1629 wird Else (Elisabeth) Laux auf dem
Beller Marktplatz
hingerichtet. Sie war als Hexe angeklagt. Geboren wurde sie am 5. Dezember 1583 in Hundheim. Eltern waren Johann Elges „der Junge“ und seine Ehefrau Elisabeth.
Quelle: ** HHBl. Nr. 142
Aus den Prozessakten:
Jakob Elges 46 Jahre aus Hundheim gibt an er sei Cousin von Elisabeth. Die Familie Jakob Elges ist belegt im Familienbuch Bell Nr. 278 (Frauenberger).
Quelle: ** HHBl. Nr. 117 S. 427

1672:
Schultheiß
der Pflege Alterkülz ist Johannes Wendling aus Hundheim.
Quelle: **** AK S. 16

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1700 - 1799

1776:
Zur Alterkülzer Pflege gehörte u.a. Hundheim.
Quelle: AK. S 14

1794
Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde Hundheim französisch.

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1800 - 1899

1803/1810:
Aus einer Liste der Höchstbesteuerten des
Rhein-Mosel-Departements
wird unter Hundheim ein Heiles, Franz-Adam aufgeführt.
Quelle: ** HHBl. 101 S. 27

1812:
Hundheim zählt 88 Einwohner.
Quelle: *** RHK 1992 S. 73

1815:
Hundheim hat 20 Feuerstätten.
Quelle: ** HHBl. Nr. 60 S. 382
Durch den
Wiener Kongress
wurde eine Neuordnung der Gebiete beschlossen und Hundheim dem Königreich Preußen zugeordnet.

1821:
In einem Hausbuch von Peter Michel von Alterkülz heißt es: Die Nägel hab ich zu Hundheim machen lassen, das Tausend 1 Gulden 12 Kreuzer und für die Speichernägel vor das Hundert 13 Kreuzer und sind daran gegangen 6000 Nägel und 650 Steigernägel. Die Nägel haben gekostet 9 Gulden 12 Kreuzer. Ein Hundheimer Bürger übte somit (auch) den Beruf eines Nagelschmiedes aus.
Quelle: ** HHBl. Nr. 111

1822 und 1835:
= in Klammern - Ausrüstung der Feuerwehr Hundheim: Spritze – keine; Leitern 2 (2); Haken 2 (2); Eimer 18 (25).
Quelle: ** HHBl. Nr. 60

1822:
30. April 1822: Die Gemeinde Hundheim erhält eine Entschädigung für Kriegs- und Verpflegungslieferungen, die für den Befreiungskampf gegen Frankreich in den Jahren 1813/1814 geleistet werden mussten, 93 Rt, 23 Sgr.
Quelle: ** HHBl. 164 S. 160

1824:
wollte die Gemeinde Hundheim ihr Hirtenhaus mit Stroh decken lassen, was jedoch von der Regierung strikt abgelehnt wurde, da man die Strohdächer allmählich abschaffen, die Gemeinde aber ein öffentliches Gebäude noch damit decken wollte. Wenn es zu alt sei, um ein Schieferdach zu tragen, soll man ein neues bauen.
Quelle: ** HHBl. Nr. 123

1825:
Wassermühlen – keine, Ackerwirte 15, Tagelöhner 4, Handwerker 12.
Quelle: ** HHBl. 121 u. 123

1826:
Übersicht über die ev. Schulen im Kreis Simmern; Absatz F: Nebenschulen wo noch keine besonderen Schulstuben sind und wo die Gemeinden entweder eine dafür geeignete Stube mieten oder in geräumigen Privathäusern gehalten werden. Hundheim: An diesem Ort ist ohne Zwang keine besondere Stube zu erhalten.
Quelle: ** HHBl. Nr. 101 S. 23

1834:
Einwohnerzahl 1834: = 123.
Quelle: ** HHBl. 121 u. 123

1835:
Hundheim den 8. Februar 1835: Machte die Gemeinde einen …….um ihr aufgerissenes Heideland dass es immer … dem ……….Jahre frisch verteilt werden soll und bis dahin es bei den Häusern bleiben soll dass wenn ein jüngerer Bürger in der Zeit dieser dann kein Land bekommt bis zur Verteilung es sei denn es stürbe ein Bürger ohne Erben …………der Verteilung und bleibe kein Bürger im Haus dann soll der neu ………….dessen ……….. bekommen. Es waren ……bis jetzt schon vieles aufgerissen und kein ………darüber gemacht. Dadurch mussten die jüngeren Bürger……….. darüber und die Gemeinde verglich sich dann mit diesen dass das älteste obig Storheck auf Michael 1834 zur Verteilung gesetzt werden sollte. Und auf dem Eisenkopf und untig dem Lochbaum auf Michael 1835 und obig der Storheck 1836 auf Michael. Das andere soll dann wie es aufgerissen worden ist verteilt werden wie das obige auf den Tag. Es muß jedes aber ausge….. sein ehe es verteilt wird. Wenn eins oder das andere verlegt wird. Dadurch haben wir das Buch zum fortschreiben dieses Buch machen lassen.
Unterschriften:
Franz Adam Heiles, Philipp Weber, Peter Laux, Adam Petry, Peter Heiles, David Peffer, Peter Gewehr, Georg Peter Wagner, Adam Heiles, David Petry, Wittwe Claas, Peter Laux II, Peter Junker, Adam Jacobs, Peter Berg, …Peffer, Philipp Peiter, ……..Petry, …… Thomas, Imig, Claas, Eberhard
Quelle: aus dem Gemeindenotizbuch

1840:
Flachsanbau in Hundheim
Anbauer = 27; 7 Morgen – 141 Ruten; Ertrag 26 Ztr. 25 Pfd.
Zum Vergleich im Jahre 1903
Anbauer = 15; Anbaufläche 72 Ar; 13 Webstühle.
Quelle: ** HHBl. Nr. 57

1848:
Mühle (zur Abhandlung von Mühlen s.a. *** RHK 2011 S. 62 ff. Aufsatz)
Ob und gegebenenfalls wo, schon vor 1848, eine Mühle auf der Hundheimer Gemarkung vorhanden war, ist noch nicht geklärt. Eventuell musste das Getreide seit alters her auf einer so genannten Bannmühle gemahlen werden (Alterkülz?). Jedenfalls kommen schon im Urkataster der Gemeinde Hundheim von 1830 die Flurnamen Mühlenbütz, Mühlwies im Bereich der heutigen Pumpstation vor. Ebenso der Flurname Mühlenberg.
Am 11. Januar 1848 beantragt Peter Heiles in Gemeinschaft mit Adam Schneider, Peter Berg, Philipp Junker, Fr. Adam Heiles, Georg Peter Claas, Georg Peter Peffer, Franz Adam Knebel, Peter Jacobs, Adam Petry, Ph. Peter Wagner, Peter Gewehr, David Petry, Friedrich Claas, Peter Petry und Peter Laux den Bau einer oberschlägigen Mahlmühle mit einem Gang im Distrikt Birkenstruth. Das Wasser soll aus dem Hundheimer Bach und der Gelbach entnommen werden.
Der Müller Franz Adams aus Hasselbach legte dagegen Widerspruch ein. Er befürchtete, dass für seine Mühle dadurch zu wenig Wasser für den Mahlbetrieb vorhanden ist.
Es wurden einige Auflagen gemacht. Danach einigte man sich und die Gemeinde erhielt die Genehmigung zur Erbauung der Mühle am 15. September 1848. LHK 655,14 Nr. 556
1937 wurde mit dem Bau einer neuen Mühle begonnen. Die Alte wurde abgerissen und die Neue wieder an dem selben Platz gebaut. Diese wurde dann mit neuen Maschinen und anderen neuen Gebrauchsgegenständen neuzeitlich eingerichtet. (persönliche Aufzeichnung Willi Berg um 1943)1966 wurde die Mühlengesellschaft aufgelöst und die Mühle verkauft. Sie wurde zu einem Wochenendhaus in der heutigen Form umgebaut.

Das Mühlengebäude (ca. 1966)

1853:
waren die Gebäude des Peter Gewehr aus Hundheim noch mit Strohdächern gedeckt. Ein Antrag diesen Strohdach zu reparieren zu können, wurde 1857 abgelehnt. Begründung: Peter Gewehr, Ackerer zu Hundheim ist in guten Verhältnissen, zahlt 6 Rt 7 Sg Grund- und 7 Rt Klassensteuer; er wurde also gezwungen sein Gebäude mit Schiefer zu decken.
Quelle: ** HHBl. 123

1856:
15. Oktober 1856: Friedrich Wilhelm der IV, König von Preußen, wird 61 Jahre alt. Aus diesem Anlaß treffen sich die Schulkinder des Kirchspiels (Bell, Krastel, Wohnroth, Hundheim und Völkenroth) am Nachmittag auf dem Beller Marktplatz und machten gemeinsame Spiele. Alle Kinder erhielten einen Weck. Der Schul-Aspirant (= Lehrer-Anwärter) Laux aus Hundheim berichtete über die Feierlichkeiten in Hundheim.
Quelle: RHK 2006 S. 81 u. 82; dort aus LHA Best. 441 Nr. 1336

1857:
Familie Peter Claas aus Hundheim wandert nach Brasilien aus. Sie siedelten sich im September 1857 in Rio Grande del Sul nahe der Ortschaft
Sinimbu
am Rio Pardinho an. (Quelle: Brasilienauswandererfamilie Claas)

1859 – 62:
Wohnhäuser = 25; Ökonomiegebäude = 22; Feuerlöschgeräte in Hundheim: 1 Handspritze, 2 Haken, 2 Leitern, 24 Eimer.
Quelle: ** HHBl. Nr. 60

1869:
in der Gemeinde Hundheim wohnt 1 Laubsägenmacher.
Quelle: LHA 955.14 Nr. 290 (s. HHBl. 129 S. 449)

1872:
Am 7. September 1872 starben die beiden Söhne des Ehepaares Peter Berg und Maria Katharina, geb. Theis. Sohn Friedrich Berg (*23. Dezember 1870) starb um 15:00 Uhr und am selben Tag um 23:00 Uhr sein Bruder Adam Berg (*04. August 1867). Beide wurden am 10. September 1872 beerdigt.
Quelle: Notizbuch von Peter Berg (* 29. Juni 1838 –
5. Oktober 1919).

1886 – 1902:
Man fing an Backsteine/Feldziegel für Neubauten zu brennen. Folgende Gesuche aus Hundheim sind überliefert: 1886 David Peiter, 1888 David Peiter (Peitersch), 1889 Adam Jacobs (Hannarems), 1890 Peter Berg (Beres), 1891 Friedrich Wendling (Wendlings), 1898 Peter Laux I (Antons), 1899 Witwe Peter Gewehr (Gewehrsch), 1902 Wilhelm Lahm (Lahms). Die Lehmgruben befanden sich auf dem Weg nach Völkenroth links vor und in der Storheck. Dann dürfte auch der Backsteinofen dort gestanden haben. Heute noch Name an der Lehmkaul, aber alles ist zugeschüttet.
Quelle: Eigene Erinnerungen und HHBl. Nr. 170, LHA 655,14

1898:
wurde in Kisselbach die erste Molkerei eröffnet. Bald darauf folgten ……Völkenroth u.a. Es ist davon auszugehen dass auch Hundheim ab diesem Zeitpunkt seine Milch nach Völkenroth lieferte.
Quelle: ** HHBl. Nr. 108

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1900 - 1999

1904:
* Am 4. November 1904 erfolgte die Einweihung der neuen Volksschule Hundheim. Bei der Einweihung gab es Kaffee und Kuchen und auch das Freibier fehlte nicht. Lehrer Martin Heß übernimmt die Stelle.
Der beantragte Staatszuschuß ist ausgeblieben, der Bau erfolgte aus eigenen Mitteln. Die Kosten beliefen sich auf 12.000 Mark. In diesem Betrag sind die Hand- und Spanndienste sowie das Brennen von Backsteinen nicht mit eingerechnet. Für die innere Einrichtung wurde eine Staatsbeihilfe von 400 Mark gewährt.
Vor 1871 war die Schule auf dem Hundheimer Rathaus. Von 1871 bis 1904 gingen die Kinder nach Völkenroth in die Schule. Die Gemeinde Hundheim beteiligte sich an dem Bau in Völkenroth und trug 1/3 der Baukosten = 3000 Mark. Davon wurde die Hälfte beim Bau der Hundheimer Schule wieder zurück erstattet = 1500 Mark. Zeitweise besuchten über 100 Kinder aus Hundheim u. Völkenroth die Schule in Völkenroth. Im Jahre 1904 betrug die Zahl der Schüler in Hundheim 28.

1905:
* September 1905: Lehrer Martin Heß wird nach einem Jahr Anstellung in Hundheim versetzt.
Oktober: Lehrer Bruno Fischer wird die Schulstelle in Hundheim übertragen.
Dezember 1905: Volkszählung: 180 Einwohner, 32 Gebäude bewohnt.
Pfarrer Bier in Bell verstorben. Sein Nachfolger ist Pfarrer Heinrich Weller.
Eine Weihnachtsfeier findet in der Schule statt. Ca. 150 Personen nahmen daran teil.

1906:
* 10. September 1906: Das Pferd des Gastwirts Petry wurde aus dem Stall gestohlen. In Würrich konnte es ausfindig gemacht werden und wurde wieder zurück gebracht.

1907:
* April 1907: 35 Schüler = 17 Knaben, 18 Mädchen.
Juni 1907: Die Wasserpumpe an der Schule wird erneuert.
September 1907: Der Schuppen hinter der Schule wird gebaut. Eine öffentliche Fernsprechstelle wird eingerichtet und von Lehrer Fischer verwaltet.

1908:
* Der Gastwirt Petry übernimmt die Fernsprechstelle.
Juni 1908: Der Kriegerverein, Gründung am 24.Januar 1908, feiert sein erstes Stiftungsfest. Das Dorf war geschmückt, der Festplatz war am Völkenrother Weg. Am 7. September 1908 wurde die Satzung des Kriegervereins erstellt. Von der Behörde am 14. September 1908 genehmigt. Die ministerielle Genehmigung zum führen einer Fahne wurde am 22. Juli 1911 erteilt. HHBL. Nr. 96
19. Oktober 1908: Kälteperiode – minus 10° hält eine Woche an.
Der Herbst ist trocken und es folgt ein lang anhaltender Winter.

1909:
* Wenig Futter ist vorhanden. Das Laub wurde von den Bäumen gestreift und an das Vieh verfüttert.
Die Kinder haben nur halbtags Schule. Die Ernte ist noch nicht eingebracht. Herr Peter Gewehr (Perasch/Adam) wird neuer Gemeindevorsteher.

1910:
* 28 Schulkinder.
Dezember 1910: Volks- und Viehzählung: 172 Einwohner, 8 Pferde, 233 Rindvieh, 138 Schweine.

1911:
* Maul- und Klauenseuche während des Sommers.
Juli 1911 – große Hitze 32° im Schatten, über 50° in der Sonne – Missernte.
Dezember 1911 – Viehzählung: 12 Pferde, 227 Rindvieh, 143 Schweine milder Winter.

1912:
* Am 8. Januar 1912 hat es zum ersten mal gefroren.
Nach 6 ½ Jahren verlässt Lehrer Fischer die Schulstelle. 1. Oktober 1905 bis 31. März 1912.
Mit Wirkung ab 1. April 1912 übernimmt Lehrer Hoffmann die Schulstelle in Hundheim.
Nasser Sommer – Hafer konnte nicht alle eingebracht werden.

1913:
* Kaiser Wilhelm II besucht den Hunsrück. Die Schüler fuhren nach Ellern wo er mit dem Auto vorbei kam.

1914:
Raiffeisenkasse Bell wird gegründet. Laut Satzung sollen Mitglieder u.a. aus dem Ort Hundheim für eine Mitgliedschaft geworben werden.
Quelle: ** HHBL. Nr. 98
* 28. Juli 1914: Beginn des 1. Weltkrieges
. Am 31. Juli wurde Lehrer Hoffmann zu den Waffen gerufen, den 31. Oktober 1914 starb er den Heldentod in Frankreich bei Silron.

1915:
In der Gemeinde Hundheim sind 30 russische Kriegsgefangene untergebracht.
Quelle: ** HHBl. Nr. 156 dort entnommen aus Hunsrücker Zeitung vom 9. August 1915.
Es gibt noch einen Flurnamen in Hundheim, der heißt „Russestücker“. Er liegt rechts oberhalb des Wasserhochbehälters. Aus den Erzählungen meiner Oma haben „gefangene Russen“ des 1. Weltkrieges diesen Gemarkungsteil urbar gemacht. Mein Opa hat erzählt, daß dort vorher Lohrinde aus Eichen geschält und verkauft wurde.

1914 – 1918:
Im 1. Weltkrieg starben für Heimat und Vaterland:

Peter Laux 13. August 1914
Peter Schmoll 27. August 1914
Paul Hoffmann 31. Oktober 1914
Wilhelm Claas 18. Februar 1915
Wilhelm Herrmann 16. April 1915
Wilhelm Jungherz † 20. April 1917
Peter Eberhard 1. Juli 1917
Wilhelm Berg 16. März 1918
Wilhelm Zimmer 1. Juni 1918
Adam Petry † 5. Juni 1918

1919:
In Hundheim wurde 1919 die erste Flurbereinigung durchgeführt, bei der auch eine Ortsregulierung erfolgte. Die Feldflur ist dabei erstmals systematisch durch ein Wirtschaftswegenetz erschlossen worden. Es entstanden Ackergrundstücke mit einer Furchenlänge von durchschnittlich 100 m. Die Kleinparzellen konnten damals im durchschnittlichen Verhältnis von 5 : 1 zusammengelegt und Grundstückgrößen von durchschnittlich 0,4 ha geschaffen werden.
Quelle: Kulturamt Simmern.

1921:
* Vom 1. Februar bis 31. Juli 1921 verwaltete Lehrer Berendt die Lehrerstelle in Hundheim. Ab 1. August 1921 übernahm Lehrer Schneider die Lehrerstelle in Hundheim.

1922:
* Am 11. Juni 1922 wurde das Kriegerdenkmal in Hundheim eingeweiht.
 

Das Kriegerdenkmal (Februar 2020)


1923:
Hundheim schloß sich mit 21 Zugängen der Raiffeisenkasse Bell an.
Quelle: ** HHBL. Nr. 98

1924:
* Schlechte Getreideernte. Ähren waren schwarz und die Körner bis zu 15 cm ausgewachsen. Schlechte Kartoffelernte durch die Nässe – Fäulnis.

1926:
* 16. Oktober 1926 erster Schnee.

1927:
* Am 24. April 1927 feiern David Wagner und Frau das Fest der goldenen Hochzeit. Bürgermeister Hummerich aus Kastellaun überreicht ein Geldgeschenk von 50 Mark und Vorsteher Bohn von der Gemeinde einen Sessel.

1928:
In den Jahren 1928 bis 1930 entstand der Dorfladen in Hundheim. Ausfluß aus Gründung der Raiffeisenkasse Bell.
Quelle: ** HHBL. Nr. 98
* Am 30. Juni 1928 verlässt Lehrer Schneider Hundheim und wird nach Ellern versetzt. Ab 1. Juli 1928 wird Lehrer Reinhard die Lehrerstelle übertragen und die endgültige Anstellung erfolgt ab 1. August 1928.

1928/29:
* Strenger Winter – Kälte bis 30° minus. Im März noch eine Frostschicht von 2 Meter. Kartoffeln sind in den Kellern erfroren. In den Ställen mussten Öfen aufgestellt werden. Auf dem Rhein wurden Eisfeste abgehalten.
Am 22. Dezember 1929 verunglückte Oskar Petry tödlich auf einer Baustelle in Luxemburg.

1930:
* Januar 1930: Ein Haushaltungskurs findet auf dem Rathaus statt.
Erstes Auto in Hundheim. Besitzer ist der Landwirtschaftliche Maschinenbauer Otto Schneider (Peitersch)
März 1930: Auf dem Goßberg wird eine römische Siedlung entdeckt und freigelegt. Größe und Ausdehnung 36 m.
Am 5. April 1930 wurde in der Gastwirtschaft Petry der Turnverein Hundheim gegründet und der erste Vereinsvorstand gewählt: 1.Vorsitzender: Lehrer Fritz Reinhard; 2. Vorsitzender: Franz Adam Heiles; Schriftführer: Friedrich Zimmer; Kassenwart: Wilhelm Petry; Turnwart: Gustav Härter; Vorturner: Walter Bohn; Zeugwart: Heinrich Dillenberger; Beisitzer: Otto Bohn und Hermann Wagner. Als Gäste des Gauvorstandes waren anwesend der 1. Gauvertreter Dr. Schüler, Büchenbeuren; Ernst Knocke, Simmern und Rudi Petry, Neuerkirch.

1932:
* Am 15. Januar 1932 verunglückt Peter Adam tödlich bei einer Sprengung bei seinem Bruder in Blankenrath – Sägewerk.

1935:
* März 1935: Erster Spatenstich zum Bau der Wasserleitung in Hundheim.
Die Feuerwehr Hundheim wird 1935 gegründet. Wehrführer ist Otto Schneider.

1939:
* 1. September 1939: Ausbruch des 2. Weltkrieges
. Lehrer Reinhard wurde zu den Waffen gerufen. Bis zum Jahr 1940 waren nur 3 Tage in der Woche Schule. Die Vertretung hatte bis dahin Lehrer Ihrle aus Hasselbach und Lehrer Simon aus Völkenroth.

1940:
* Ab Ostern 1940 mußten die Kinder aus Hundheim nach Völkenroth zur Schule gehen. Hier übernahm Lehrer Henke aus Bell die Vertretung von Völkenroth und Hundheim zusammen an 3 Tagen in der Woche. Später unterrichtete eine Lehrerin in Völkenroth. Bis Ende 1944 wurde in Völkenroth unterrichtet.

1944 / 45:
* Im Winter des Jahres 1944 / 45 gibt ein evakuierter Lehrer aus Saarburg an 3 Tagen in der Woche Schulunterricht.

1945:
1. Januar 1945: In Hundheim gehörten 13 Personen der NSDAP
an.
Quelle: ** HHBl. Nr. 99 aus Stadtarchiv Kastellaun.
* Februar 1945: Sämtliche Schulen wurden geschlossen wegen der Lage des Krieges (Fliegerangriffe).
Am Freitag, 16. März 1945 gegen 20:00 Uhr,
wird Hundheim aus Richtung der Hunsrückhöhenstraße von amerikanischen Truppen besetzt. Berichten zufolge fiel ein Deutscher Soldat während der Kampfhandlungen.
Quelle: ** HHBl Nr. 1 Seite 17

1939 – 1945:
Im 2. Weltkrieg starben für Heimat und Vaterland:

Ewald Peiter 26. Dezember 1941
Oskar Eberhard 17. Februar 1942
Ernst Friedrich Boy † 22. Februar 1942
Erwin Diel † 25. Juli 1942
Günter Bohn † 26. Dezember 1942
Ernst Peiter † 25. Februar 1943
Hugo Petry † 31. Mai 1944
Gustav Härter verm. 12. Januar 1945
Wilhelm Lahm † März 1945
Peter Eberhard † 23. April 1945
Richard Peiter † 25. April 1945
Franz Dowe † 14. Mai 1949


* Vermerk – Lehrer Nehls, jedoch keine weiteren Erläuterungen:
Nach dem Krieg führte Lehrer Reinhard wieder die Schule Hundheim. Im Jahre 1956 erkrankte er und konnte nicht mehr regelmäßig den Schuldienst ausüben. Er wurde vertreten von Juli bis Oktober 1956 von Lehrer Schützhold, Völkenroth, von Oktober 1956 bis März 1957 von Lehrer Schulze, Völkenroth, von Januar bis März 1958 von Lehrer Müller, Bell, von Mai bis Juli 1958 von Lehrer Schneider aus Krastel.
Lehrer Reinhard konnte wegen der Erkrankung seinen Dienst nicht mehr ausüben. In einem Krankenhaus in Köln verstarb er am 27. Juni 1958. Er wurde am 1. Juli 1958 in Wetzlar, seinem Geburtsort, beerdigt. Ein Bus fuhr von Hundheim nach dort und viele Hundheimer benutzten die Möglichkeit um Herrn Reinhard das letzte Geleit zu geben.

1946:
Seit dem 30. August 1946 ist Hundheim Teil des neu gegründeten Landes
Rheinland-Pfalz
.

1948:
Anlegung eines neuen Friedhofes (vorher in Bell).

1952:
Am 1. März 1952 wurde der TV Hundheim mit 40 Mitgliedern wieder neu gegründet und der Beitrag auf 40 Pfennig festgelegt. Am 18. Mai 1952 führte der Verein unter Teilnahme zahlreicher Hunsrückvereine sein erstes Turnfest nach dem Krieg mit großem Erfolg durch.

1953:
Zusammenlegung (Flurbereinigung) des gemeindeeigenen Landes.

1955:
Die Gemeinde Hundheim beteiligt sich am Bau der Realschule Kastellaun mit 2400,-- DM.

1956:
Die Gemeinde richtet einen Raum im Gemeindehaus her zur Gemeinschaftswaschanlage.
Auf dem Goßberg wird eine Radaranlage für die US-Streitkräfte gebaut.

1957:
Bau der Ortskanalisierung und der Kläranlage.

1958:
* Am 25. Juli 1958 übernimmt mit sofortiger Wirkung Herr Lehrer Rudi Lenz
die Schulstelle in Hundheim.
Durch die RWE wurde eine Strom-Ortsnetzverstärkung und der Bau einer Trafo-Station (Auf der Bleiche) installiert. Damit wurde die Stromversorgung der Gemeinde grundlegend verbessert. Motoren in der Landwirtschaft, Kühl-Gefrierschränke, Elektroherde, Waschmaschinen usw. konnten durchgängig mit Strom versorgt werden.
*** RHK 1996 S. 111.
Feldwegebefestigung „in der Mittelgaß“ = Weg nach Wüschheim.

1959:
Ausbau der Straße innerhalb der Ortslage.

1960 – 1970 Mitte:
Das traditionelle Schmiedehandwerk verlor seine Bedeutung. So auch in Hundheim. Der Dorfschmied Willi Zimmer führt sein Handwerk als fahrender Hufschmied weiter.
Quelle: *** RHK 2000 S. 182

1961:
Ausbau eines Wirtschaftsweges.

1962:
Errichtung der Straßenbeleuchtung.

1963:
Ausbau des Weges zum Friedhof.

1964:
Die Gemeindestraße nach Wüschheim wird vom Kreis übernommen.

1965:
Am 29. und 30. Mai 1965 feierte der
TV Hundheim sein 35-jähriges Jubiläum
verbunden mit dem Gau-Turnfest des Turngaues Hunsrück.
Auflösung der einklassigen Volksschule Hundheim und Anschluß an die Mittelpunktschule in Kastellaun.

1966:
Auflösung der Mühlengesellschaft und Verkauf der Mühle zum Umbau in ein Wochenendhaus.
Ausbau von Wirtschaftswegen. Es wurden Trasswege (betonierte Wege) gebaut vom Denkmal zur Pumpstation und von der Herz bis ober die Fichten.

1969 – 1972:

Neubau eines Gemeindehauses. Kosten 230000,-- DM
Am 29. April 1972 erfolgte die Einweihung des neu erbauten Gemeindehauses. Im Inneren des Gemeindehauses befindet sich eine Wandmalerei. Sie stellt das alte Rathaus (Rodes) dar, das etwas weiter südlicher stand und nach dem Bau des neuen Gemeindehauses abgerissen wurde. Die Glocke wurde im neuen Glockenturm eingebaut und wieder aktiviert (Glockeninschrift: „Zur Erinnerung an die Evakuierten aus Saarburg im Kriegsjahr 1944/45. Nr. 5152 Glockengießerei Mabilon und Co, Saarburg. Für die Gemeinde Hundheim, Kreis Simmern, 1950.“).

Das alte Rathaus (Rodes) mit Stierstall und Scheune (ca.1966)

Das neue Gemeindehaus im Rohbau; rechts im Hintergrund: Stierstall und das alte Rathaus (Rodes) (ca. 1970)

1970:
Übernahme der Trägerschaft der Grundschule auf die Verbandsgemeinde Kastellaun.
Aufgabe der gemeindlichen Bullenhaltung und Anschluß an die Besamungsgenossenschaft Neumühle.

1971:
Auflösung des Forstbetriebsverbandes mit Bell und Übernahme des Betriebsvollzugs im Gemeindewald auf die Verbandsgemeinde Kastellaun.

1972:

Die Gemeinde Hundheim stimmt der Errichtung eines gemeinsamen Kindergartens in Bell zu.

1974:
Bis 1974 war Hundheim eine eigenständige Gemeinde. Durch die Verwaltungsreform wurde die Gemeinde aufgelöst und es erfolgte der Zusammenschluss am 17. März 1974
mit den bis dahin auch eigenständigen Gemeinden Bell, Krastel, Leideneck, Völkenroth und Wohnroth zur Großgemeinde Bell.

1975:
Am Freitag, dem 16. Mai 1975, kam in den Nachmittagsstunden die große Flut: westlich von Hundheim ging nach einem Wolkenbruch so viel Regen nieder, dass der Ort innerhalb weniger Minuten zu zwei Dritteln überflutet war. Elf Feuerwehreinheiten aus den Nachbardörfern, sowie Soldaten der nahe gelegenen US-amerikanischen Militärbasis B-Battery (zu dieser Zeit auf dem Gelände der Pydna stationiert), die mit Sandsäcken aushalfen, versuchten das Schlimmste zu verhindern.

1978:
Durch die Verwaltungsreform wurde auch die Verantwortlichkeit für die Ortsfeuerwehr in Hundheim der Verbandsgemeinde Kastellaun übertragen. 1978 wurde Bernd Schneider zum 1. Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hundheim ernannt.

1980:
Am 26. und 27. Juli 1980 feiert der
TV Hundheim das 50-jährige Vereinsjubiläum
, verbunden mit einem Heimatfest zu dem alle ehemaligen Hundheimer eingeladen wurden.

1982 – 1986:
Die fortschreitende Mechanisierung nach dem 2. Weltkrieg, insbesondere die Umstellung der Anspannung vom Tier auf den Traktor, und der gleichzeitig eingetretene Wandel in der Betriebsstruktur erforderte nach rund 60 Jahren eine Zweitflurbereinigung in Hundheim, die 1982 angeordnet wurde. Im Herbst 1986 konnten die Grundstückseigentümer in die neuen Grundstücke eingewiesen werden.
Im einzelnen wurden in der Zweitflurbereinigung folgende Verbesserungen erreicht:
Vergrößerung der Gewannfläche im Durchschnitt auf 350 m;
richtungsweise und großzügige Zusammenlegung der Grundstücke im durchschnittlichen Verhältnis 9 : 1 (Erstflurbereinigung 1919 und Zweitflurbereinigung erzielten zusammengenommen eine Arrondierung von 45 : 1);
Abfindung von Pachtgrundstücken im Anschluss an Eigentumsflächen. Hierdurch entstanden in einzelnen Fällen Wirtschaftsstücke in Größe von ca. 6 bis 12 ha.
Bodenverbesserungen in den landwirtschaftlich genutzten Grundstücken, soweit es für die einheitliche Nutzung der Flächen erforderlich war.
1,2 km Wegebefestigung.
Austausch von Grenzertragsböden ins Eigentum der Ortsgemeinde zur Aufforstung.
Erhaltung und Sicherung von Heckenrainen, Ufergehölzen, Solitärbäumen und Bodenfläche mit besonders schützenswerten Lebensgemeinschaften.
Quelle: Kulturamt Simmern.

1984:
Zeitgleich (zum Bau der
Pydna-Raketenbasis
bei Hasselbach) wurde in der Nähe – auf dem Goßberg bei Hundheim – begonnen eine unterirdische Bunkeranlage als Leitstelle für Raketen zu bauen.
Quelle: *** RHK 2014 Seite 210

1990:
Vom 27. bis 29. Juli 1990 wurde das
60-jährige Bestehungsfest des Turnvereines Hundheim
wieder groß gefeiert. Auf dem Programm stand ein Heimatfest, zu dem alle ehemaligen Hundheimer eingeladen wurden, mit Disco – Festkommers – Tanz und Sonntags Frühschoppen sowie Nachmittags Kaffee und Kuchen.

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2000 - heute

2001:
Der Feuerwehrverein Hundheim e.V. wird 2001 gegründet und ins Vereinsregister eingetragen.

2003:
2. Juli 2003: Willi Zimmer (de Schmied aus Hundheim) wird zum Ehrenbürger der Großgemeinde Bell ernannt.
Quelle: *** RHK 2004 S. 210

2005:
Das
75-jährige Vereinsjubiläum des Turnvereines
wurde vom 17. bis 20. Juli 2005 gefeiert, wiederum verbunden mit einem Heimatfest zu dem alle ehemaligen Hundheimer eingeladen wurden.
Am 4. August 2005 besucht Landrat Fleck und MdL Bracht   Hundheim, verbunden mit einer Ortsbegehung .

2006:
Am
16. und 17. September 2006 werden Filmaufnahmen in Hundheim für die SWR Sendung Hierzuland  aufgenommen.

2009 – 2011:
Nach fast 40 Jahren intensiver Nutzung wird das Gemeindehaus renoviert.

Gemeindehaus nach der Renovierung (2018)

2010:
Am 20. Juni 2010 wurde die Kirmes verbunden mit einem Jubiläumskommers
700 Jahre Hundheim
sowie einer Bilderausstellung im Gemeindehaus und Ausstellungen alter Gerätschaften verteilt im Ortsgebiet von Hundheim.

2015:
Hundheim qualifiziert sich für den Gebietsentscheid im Landeswettbewerb
Unser Dorf hat Zukunft.

*** RHK 2016 S. 247

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Quellen und Nachweise:

* Entnommen aus der Schulchronik:
Die Lehrer waren gesetzlich verpflichtet, besondere Ereignisse in der Schulchronik niederzuschreiben. Diese Aufzeichnungen wurden von meinem Vater Willi Berg (handschriftliche Notizen) gemacht in der Zeit als er Bürgermeister in Hundheim war (1960 – 1974). Also lag damals noch die Schulchronik vor. Wo sie sich heute befindet ist unbekannt. Als die Schule 1965 in Hundheim aufgelöst wurde, kamen alle Unterlagen nach Kastellaun.

** HHBl = Hunsrücker Heimatblätter

*** RHK = Rhein-Hunsrück-
Kalender

**** AK = Chronik Alterkülz

Diese Aufstellungen habe ich gemacht aus verschiedenen Quellen der Literatur und privaten Aufzeichnungen von Willi Berg. Hoffentlich findet sich noch jemand in Hundheim, der dies fortführt oder ergänzt. Aus gesundheitlichen Gründen ist mir das nicht mehr möglich.
2020 Dietmar Berg, Holzbach


Die Seite wurde am 27. Januar 2020 eingestellt und wird weiter ausgebaut von Achim Berg, Hundheim.
Wer noch relevante Daten von und über Hundheim hat, bitte an mich weiterleiten.

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